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Rautenstrauch-Joest Museum Aussenansicht, Gebäude Foto: Rainer Rehfeld Fotografie
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Rautenstrauch-Joest-Museum

Mit Museum Schnütgen

 

Nach mehr als achtjähriger Bauzeit eröffnet am Freitag, den 22. Oktober, im Zentrum Kölns der Neubau im Kulturquartier für das neue Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt und das Museum Schnütgen – Kunst des Mittelaltersund den Veranstaltungssaal der Volkshochschule. Mit dem Museumskomplex in unmittelbarer Nähe zum Neumarkt erhalten die hochkarätigen Sammlun­gen einen würdigen und zugleich modernen Ort. Noch in diesem Jahr können Besucher dort mit allen Sinnen neue und alte, fremde und ver­traute Welten anhand authentischer Objekte aktiv erleben. Wirkungsvolle Rauminszenierungen und eine durchdachte Ausstellungsdidaktik lassen in Kürze die Kulturen der Welt im Dialog mit der Kunst des Mittelalters lebendig werden. Schon jetzt vermittelt sich dem Besucher ein spannen­des Raumerlebnis, das neuartige Perspektiven eröffnet.

 

Partner der Seite

Rautenstrauch-Joest Museum
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln

T +49 (0) 221 221 31356
F +49 (0) 221 221 31333

E

museen(at)stadt-koeln.de

W

www.museenkoeln.de/rautenstrauch-joest-museum/

Der Gebäudekomplex des Museums

An das Foyer schließt sich ein Veranstaltungssaal – das Forum Volks­hochschule – mit 380 Quadratmetern an. Dieser Saal steht neben den Veranstaltungen der Volkshochschule auch für Veranstaltungen der übri­gen Nutzer des Hauses zur Verfügung. Im 1. Obergeschoss des Neubaus befindet sich neben Verwaltungs- und Ausstellungsräumen das neue JuniorMuseum, eine Abteilung, die für junge Besucher konzipiert wurde, im 2. OG folgen weitere Verwaltungs­räume und die Bibliothek. Im Untergeschoss des Neubaus befinden sich Garderobe, Waschräume und die neuen Depots der beiden Museen. Das Gebäude wurde in Abstimmung mit den Vertretern der Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen, die sich im "Arbeitskreis barrierefreies Köln" zusammengeschlossen haben, weitgehend barrierefrei erstellt.

 

Das neue Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt
Wie gestalten Menschen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Teilen der Erde ihr Leben? Was verbindet uns mit Menschen aus völlig anderen Lebenszusammenhängen? Auf 3600 m² Fläche und über drei Etagen lädt ab dem 22 Oktober der Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“ die Besucher zu einer ebenso verblüffenden wie lehrrei­chen Entdeckungsreise ein. Vielfältige Inszenierungen schaffen eine spannende Abfolge von Raumerlebnissen. Exponate aus unterschiedli­chen Regionen der Erde – ergänzt durch audiovisuelle Medien – lassen die Gleichberechtigung und -wertigkeit verschiedener Lebensformen und unsere eigene als eine von vielen möglichen erkennen. Unterteilt ist der Themenparcours in die beiden Bereiche „Die Welt erfassen“ und „Die Welt gestalten“.

 

(© RJM)

Der Neubau

Auf einem Pressetermin am Freitag, den 18. Juni um 11 Uhr, gab Kölns Kulturdezernent Professor Georg Quander offiziell den Termin für die Eröffnung des Neubaus im Kulturquartier bekannt: „Wir eröffnen das Haus am 22. Oktober. Am darauf folgenden Wochenende werden alle die Gelegenheit haben, die einmaligen Sammlungen bei freiem Eintritt in völlig neuem Licht zu erleben. Köln gewinnt damit einen neuen Besu­chermagneten von europäischem Rang“. Professor Klaus Schneider, Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums, Dr. Dagmar Täube, kom­missarische Direktorin des Museum Schnütgen und Dr. Matthias Hamann, Direktor des Museumsdienstes Köln sowie Gabriele Hammelrath vom Amt für Weiterbildung der Stadt Köln boten zusammen mit Architekten und Gestaltern anschließend in Kurzführungen erste Einblicke in die Architektur des Neubaus.

(© Foto: Rainer Rehfeld Fotografie)

Themenparcours und indonesische Exponate

Im großzügigen Foyer des Neubaus werden in den nächsten Wochen als gemeinsame Einrichtungen Empfang, Information, Kasse, Museumsgast­ronomie mit einzigartigem Blick auf die Westfassade von St. Cäcilien und der Museumsshop für beide Museen eingerichtet. Hier steht bereits der prächtige Reisspeicher aus Indonesien als größtes Exponat und Wahr­zeichen des neuen Rautenstrauch-Joest-Museums – Kulturen der Welt der Reisspeicher der Sa’dan-Toraja von der indonesischen Insel Sulawesi, ein Pfahlbau aus Holz, Bambus und Rotang, ist reich beschnitzt, farbig gefasst, 11 m lang, 7,5 m hoch und etwa 75 Jahre alt. Er ist Teil des sozialen und religiösen Zentrums einer Adelsfamilie und Symbol traditioneller Kosmosvorstellungen. In Korrespondenz zur gegenüberliegenden um 1160 entstandenen Westfassade von St. Cäcilien, die als romanische Kirche weiterhin das Herz des Museum Schnütgen darstellt, werden beide zu den neuen Wahrzeichen des Gesamtkomplexes.

 

Im Erdgeschoss des Neubaus beginnt der Themenparcours unter dem Motto „Der Mensch in seinen Welten“, mit dem das Rautenstrauch-Joest Museum die Besucher zur Entdeckungsreise einlädt. Der Parcours setzt sich in den beiden oberen Zwischengeschossen fort. Vom Erdgeschoss aus gelangt der Besucher auch zum Museum Schnütgen. Ein neuer Ver­bindungsbau, der die Eingangshalle mit der benachbarten Kirche St. Cäcilien direkt verbindet, beschert dem Museum Schnütgen zusammen mit dem generalsanierten Anbau von Karl Band und dem neu angelegten Cäciliengarten rund 1000 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche für die Präsentation seiner Schätze.

 

(© RJM)

Das neue Museum Schnütgen – Kunst des Mittelalters
Warum ist das Mittelalter heute noch interessant? Antworten gibt das Museum Schnütgen in einem lebendigen Überblick über die wichtigsten kulturellen und künstlerischen Themen des Mittelalters. Zukünftig wir das Museum vom neuen Foyer aus erschlossen. Zwei neue Ausstellungssäle verbinden den Neubau mit dem Anbau von Karl Band von 1956, der schließlich in den Cäciliengarten und in das Herz des Museum Schnütgen, die romanische Kirche St. Cäcilien, führen wird. Mit dieser Erweiterung gewinnt das Museum rund 60 Prozent Ausstellungsfläche hinzu, die es erlauben, mehr als die bisherigen 10 Prozent der Samm­lungsbestände zu zeigen. Hinzu kommt die Möglichkeit, endlich wieder große Wechselausstellungen unter einem Dach zu präsentieren. Mit dem neuen Cäciliengarten wird die Ausstellungsfläche „unter freiem Himmel" weitergeführt, er bietet zukünftig einen Ruhepol im belebten Kulturquar­tier. Die neue Nachbarschaft mit den Kulturen der Welt, in deren Mitte das Museum Schnütgen die christlichen Wurzeln Europas repräsentiert, regt darüber hinaus zu gemeinsamen Projekten beider Museen an.

 

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(Fotos © Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Rathaus - Spanischer Bau, 50667 Köln ; Aussenansicht oben links Foto: Rainer Rehfeld Fotografie)